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28. Februar 2017

Veraltete SEO Grundlagen – worauf geachtet werden muss

Google Keywords

Jeder Webseiten-Betreiber hat ein großes Ziel: ganz oben zu stehen. Genauer gesagt, die Konkurrenz im Google Ranking bezüglich relevanter Keywords hinter sich zu lassen und möglichst viel Traffic auf seine Seite holen. Klar, wer möchte das nicht? Nur geht so etwas nicht von selbst und es muss viel Mühe in SEO investiert werden.

Doch hier gibt es viele Stolperfallen. Problematisch wird es besonders, wenn Betreiber nicht nur kein richtiges SEO betreiben, sondern bestimmte Aspekte für SEO-relevant halten, obwohl diese schon längst veraltet sind. Wir haben für euch mal einige Irrtümer aufgelistet…

1. Die Keyword-Häufigkeit ist entscheidend

Die häufige Keyword-Verwendung um jeden Preis ist einer der größten SEO-Irrtümer. Sowohl Google als auch andere Suchmaschinen legen Wert auf Content, der wirklichen Mehrwert bietet und nicht rein auf Keywords optimiert ist. In letzterem Fall kann der Mehrwert nur auf der Strecke bleiben, da Keyword-Spam zwangsläufig dazu führt, dass kein flüssiger Text entsteht, der gut lesbar und verständlich ist.

Eine KW-Optimierung ist jedoch nach wie vor wichtig. Nur gehören Begriffe wie Keyword-Dichte oder exakt einheitliche Schreibweise der Vergangenheit an.

Ebenfalls Abstand nehmen sollte man von der Verwendung von weißer Schrift auf weißem Grund. Viele hatten diesen Trick für Keyword-Spam genutzt, da es früher noch erfolgsversprechend war, heutzutage bedeutet dies jedoch in jedem Fall eine Abstrafung.

Google Keywords

2. Ein Top Suchmaschinen Ranking bleibt definitiv erhalten.

Dies ist ganz sicher nicht der Fall. Das Internet ist kurzlebig – heute mehr denn je – und Suchmaschinen wollen ihren Nutzern stets die besten und aktuellsten Inhalte bieten. Die Konkurrenz schläft nicht und lässt sich immer etwas Neues einfallen. Wer dort nicht mitzieht und sich neuen Qualitätskriterien nicht anpasst, wird sich nicht lange auf der ersten Seite halten können. Aktualisierungen und regelmäßige Pflege sind daher unerlässlich.

3. Keywords mit hohem Suchvolumen sind die besten

Nicht in jedem Fall. Grundsätzlich gibt es relevante Keywords, die auch sehr oft gesucht werden und für einen Seitenbetreiber wichtig sind. Doch kann es durchaus vorkommen, dass diese Keywords sehr stark umkämpft sind und man sich oftmals mit Branchengrößen zu messen versucht, die deutlich mehr SEO-Budget einsetzen und sich entsprechend behaupten können. Bestimmte Nischen-Keywords können daher durchaus sinnvoller sein. Hier ist zwar oft weniger Suchvolumen vorhanden, jedoch auch weniger Konkurrenz.

4. Linkkauf sorgt für bessere Rankings

Definitiv nicht, da es sich beim Linkkauf um eine Manipulationsmethode handelt, die von Suchmaschinen mittlerweile sehr gut erkannt wird. Früher hat der Kauf von Backlinks tatsächlich funktioniert und eine Seite relativ schnell nach vorne gebracht. Aufgrund vieler Nachbesserungen und Filterfunktionen erkennen Suchmaschinen dies mittlerweile mit Leichtigkeit. Daher hat der Linkkauf keine produktive, sondern destruktive Wirkung und eine Webseite fliegt bei derartigen Verstößen schneller aus dem Index als dem Betreiber lieb ist.

5. SEO verbessern geht schnell

Es wäre natürlich ideal, wenn SEO sehr schnell wirkt und viele Besucher auf die Seite führt. Früher war es tatsächlich so, dass manche Stellschrauben alsbald wirkten und sich gute Rankings einstellten.

Doch handelt es sich bei SEO um einen langfristigen Prozess, der keine schnellen Erfolge bringt, sondern sich einpendeln muss. Weder Suchmaschinen noch User wollen nur kurzweilige Hochs erleben, sondern vielmehr Seiten, die dauerhaft Mehrwert bieten, sich aktualisieren und konsequent durch Leistung überzeugen. Aus diesem Grund greifen SEO-Maßnahmen auch nicht sofort, sondern Stück für Stück. Wer erfolgreich sein will, muss dran bleiben.

6. Alle SEO Tipps findet man im Netz

Diese Aussage ist nicht von Grund auf falsch, aber auch nicht richtig. Sehr viel über SEO kann man im Web lesen, jedoch ändern Suchmaschinen ständig ihre Algorithmen und nehmen Änderungen in Echtzeit vor. Vorher wurde dies noch mit (oft angekündigten) Updates, auf die man sich besser einstellen konnte, durchgeführt.

Welches Ausmaß diese Änderungen haben, kann man meist nur mutmaßen. Manche Änderungen sind groß, manche kleiner, doch alle haben sie massiven Einfluss auf die Ranking-Positionen. Alles über SEO lässt sich daher nicht nachlesen, was es bedeutend schwerer macht, erfolgreich zu sein und gute Ranking-Positionen zu behalten.

7. Google ist die einzig zuverlässige Traffic-Quelle

Ausschließlich auf Google oder andere Suchmaschinen zu setzen, kann sich negativ auswirken. Auch von bestimmten Webseiten oder sozialen Netzwerken kann viel nützlicher Traffic kommen, der an den angebotenen Leistungen oder Produkten interessiert ist. Wer sich ausschließlich auf eine einzige Traffic-Quelle verlässt, macht sich abhängig. Schließlich kann es vorkommen, dass diese Quelle ihre Vormachtstellung auch mal verliert.

8. Optimierte SEO Texte übernehmen

Dieser Schritt bereitet beim Befüllen und Pflegen der Seite wenig Mühe, birgt jedoch hohe Risiken. Viele Online-Händler übernehmen bspw. gelieferte Produktbeschreibungen, ohne daran zu denken, dass diese auch woanders im Web existieren und somit mehrfach vorhanden sind. Dies kann zu unangenehmen Abstrafungen durch Suchmaschinen führen.

Was bedeutet das nun?

Aus den letztgenannten Punkten lässt sich zwar keine SEO-Strategie ableiten, jedoch einige Maßnahmen festhalten, die definitiv der Vergangenheit angehören und auf die man nicht mehr setzen sollte. Weitere Artikel zu SEO-Strategien und sinnvollen Schritten werden folgen, wir freuen uns auf spannende Diskussionen.

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