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17. Februar 2014

MITARBEITER IM FOKUS: Ein Texter-Leben wie im Film?

Dieses Mal: Marcello Wehrenberg, Junior-Texter

Marcello stellt sich vor:

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Hallo, ich bin Marcello Wehrenberg und trotz meines Namens zu 100 Prozent deutscher Herkunft. Warum ich dennoch den Namen der italienischen Leinwandlegende Marcello Mastroianni trage? Tja, seit ich denken kann, stehen meine Eltern auf den bewegenden Inhalt des italienischen Autorenkinos. Ob mein Leben deshalb wie ein Film verlaufen ist? Hm, weiß nicht, aber entscheidet selbst:

Heute bin ich 36 Jahre jung und seit Sommer 2013 Junior Texter bei den Wunderknaben. Quasi der Senior unter den Junior Textern. Aber wie ist es überhaupt dazu gekommen? Normalerweise ist man ja Germanistik-Student, wenn man irgendwann die Reclam-Bücher gegen Reklame eintauscht und Werbetexter wird. Mein Berufswunsch war zuerst allerdings ein anderer: nämlich Werbefotograf. Täglich von morgens bis abends die Reichen und Schönen ablichten – das wäre ein Leben, fast wie im Kino, dachte ich.

Naja, es ist Gott sei Dank anders gekommen. Mittlerweile stehe ich mehr auf das geschriebene Wort als auf ein perfektes Bild. Denn nach fünf Jahren als Kommunikationsdesigner-Schrägstrich-Selbstständiger-Fotograf hatte ich die Nase voll. Irgendwann trafen die in der Fotografenbranche kursierenden Berufsbezeichnungen „Belichtungs-Knecht“ oder „Ar… mit Finger“ nämlich auch auf mich zu. Und das klingt eher nach schlechtem Film.

Bei mir gilt jetzt: Ich denke, also bin ich Werbetexter. Deshalb texte ich nach meinem Designer-Diplom, der Selbstständigkeit und einem Texter-Praktikum bei BUTTER. nun endlich als Wunderknabe: In einem 40-köpfigen Team aus Social Media-Beratern, Redakteuren, Kreativen und Programmierern schreibe ich für spannende Projekte. Eine Headline hier, eine Copy dort, mal ein Flyer, ganz viele Facebook Ads – oder ich arbeite an der nächsten Konzeption mit.

Ein Traum. Meine Fotodozenten von der Uni mögen‘s mir verzeihen, aber ich bei den Wunderknaben – wo Menschen arbeiten, die täglich neue Werbewunder vollbringen wollen – das wird die wahrscheinlich längste berufliche Beziehung der Welt, um mit einem bekannten Werbeslogan abzuschließen.

Hm, wenn ich noch mal drüber nachdenke: ganz großes Kino, oder was sagt Ihr?

Danke fürs Durchscrollen, Euer Marcello

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