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8. Oktober 2013

Die 5 wichtigsten SEO-Faktoren für 2013/2014

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Suchmaschinenoptimierung wird immer komplexer. Wer neu in das Thema einsteigt, verliert schnell den Überblick. Dabei ist SEO gar nicht so kompliziert, wenn man es einmal durch die User-Brille betrachtet. Wir haben die fünf wichtigsten Faktoren für 2013/2014 zusammengestellt, von denen auch Neueinsteiger profitieren.

Was will Google?

Nach eigener Aussage möchte Google das für den Nutzer beste Suchergebnis liefern. Dazu analysiert Google jede Website auf verschiedene Faktoren wie z.B. Inhalt, Keywords, Seitenstruktur, Verlinkung und Social Media-Anbindung. Diese Faktoren sind in einem Algorithmus festgehalten, der bis zu 500 Mal im Jahr aktualisiert und von Google stetig weiter verbessert wird. Um in den Suchergebnissen weit oben zu stehen, entscheidet auch weiterhin die richtige SEO-Strategie über den Erfolg einer Website.

Die wichtigsten Faktoren für ein gutes Ranking:

Die folgenden Faktoren entscheiden maßgeblich über das Ranking einer Website. Wird auch Ihre Website diesen Anforderungen gerecht?

1. Content is King (and will always be)

So abgedroschen diese Überschrift auch klingen mag, beim Blick auf manche mehr oder weniger gelungene Websites kann man diese Phrase gar nicht oft genug erwähnen. Vorab sollten bei der Auswahl von Keywords zwei Fragen beantwortet werden:

  1. Was möchte ich verkaufen?
  2. Was suchen meine potentiellen Kunden?

Sind die entscheidenden Keywords in den Überschriften und Textinhalten der Website zu finden, steigt die Position in den Suchergebnissen. Texte, die auch einen inhaltlichen Mehrwert für den User bieten, steigern die Verweildauer und die Wahrscheinlichkeit einer Transaktion (z. B. bei einem Kauf, dem Ausfüllen eines Formulars etc.). Auch Bilder und Videos eignen sich dafür hervorragend, lockern sie doch die Textstruktur auf und stellen weitere Inhalte kompakt und informativ dar. Sind Keywords auch in Ihren Texten zu finden und wenn ja – wo?

2. Seitenstruktur und Userführung

Eine leicht verständliche Seitenstruktur und ein logisch aufgebautes Menü erhöhen die Benutzerfreundlichkeit (Usability). Damit leiten Sie den User gezielt in den Kauf bzw. Aktionstrichter. Auch Google achtet auf den Aufbau einer Seite und positioniert Internetseiten mit einem gut strukturierten Seitenaufbau deutlich besser. Durch regelmäßige Auswertung der Nutzungsdaten (z. B. mit Google Analytics), kann der Weg des Users zum Ziel (Customer Journey) zusätzlich optimiert werden. Selbstverständlich auch bei schon bestehenden Websites. Werfen Sie auch mal einen Blick in Ihre Tracking-Daten und werten Sie diese aus.

3. Link Building vs. Linkbaiting

Vitamin-B für jede Seite: Backlinks, also Verweise von anderen Websites auf die eigene, wirken wie Empfehlungen im realen Leben. Je mehr davon eine Website erhält, desto eher traut Google dieser Seite einen hohen Stellenwert zu. Und, wissen Sie wie viele Backlinks Ihre Website erhält? Das klassische Link Building, also die manuelle Erzeugung von Links, hat nach wie vor Bestand. Man sollte allerdings auf den Aufbau eines natürlichen Linkprofils (Linktext und -quelle) achten, da ein unnatürliches Linkprofil den Verlust wertvoller Positionen in den Suchergebnissen bedeuten kann. Beim Linkbaiting wird die Community mit in den Link-Aufbau einbezogen. Inhalte wie Whitepaper, Pressemitteilungen, Infografiken, Videos etc. werden so aufbereitet, dass sie sich über soziale Netzwerke teilen lassen. Über Facebook, Twitter und Google Plus wird dieser Content durch begleitende Maßnahmen gestreut. Dadurch lässt sich die Gefahr eines unnatürlich wirkenden Linkprofils deutlich verringern.

4. Social Media

„Langfristig arbeiten wir vermehrt an der Nutzung von sozialen Signalen.“
Matt Cutts, Head of Webspam, Google

Laut einer Studie zu den SEO Ranking Faktoren für 2013 von Searchmetrics (einem der führenden Anbieter für SEO Analyse-Software), gehören Social Signals aus Facebook, Twitter und Google Plus heute zu den wichtigsten Ranking-Faktoren in der Suchmaschinenoptimierung. Gut gemachte Social Media Kampagnen liefern mehr Traffic und haben einen positiven Effekt auf das Nutzerverhalten jeder Seite. Welche Social Media Kanäle nutzen Sie aktiv für Ihr Unternehmen?

5. Personalisierte Suchergebnisse

Mit Google Plus existiert die Möglichkeit, eingeloggten Usern personalisierte Suchergebnisse anhand ihres persönlichen Suchverhaltens anzuzeigen. Das bringt die klassische Suchmaschinenoptimierung an Ihre Grenzen. Einzige Lösung: Ein starker Google Plus Account, der die Seite bei Freunden und bei Followern anzeigt. Ein positiver Nebeneffekt eines stets aktualisierten Google Plus Accounts ist, zu relevanten Themen als Meinungsführer aufzutreten. Durch die Verbindung des Google Plus Profils mit dem eigenen Content wird das Profilbild neben dem Suchergebnis angezeigt. Das wiederum erhöht die Aufmerksamkeit und verbessert die Position in den Ergebnissen. Also, nutzen Sie auch Google Plus?

Fazit

Wer heute erfolgreich online werben möchte, sollte alle zur Verfügung stehenden Web- und Social Media-Kanäle zu einem Netzwerk verbinden, um das gesamte Potential für den eigenen Online-Auftritt zu nutzen. Nur wer diese Aufgabe meistert, wird auch in Zukunft ganz oben stehen.

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