30 Jul 2018

Praktikum bei den Wunderknaben

Beitrag von: Tamara Karvang & Isabell Schönfeld

Die richtige Berufswahl zu treffen, ist wirklich nicht ganz einfach. Vor allem, wenn man sich in einem Alter befindet, in dem man denkt, man wäre ja sowieso schon erwachsen und hat die Welt bereits erobert. Die ganzen – richtig – alten Menschen, die einem sagen: „Nach der Schule fängt das Leben erst an“, glaubt man doch kein Wort. Was wissen die denn schon? Aber naja, irgendwann muss man sich ja entscheiden und deshalb muss das Praktikum her. Verschrien als Kaffee-Holer und Kopier-Mensch, ist ein Praktikum doch gar nicht so schlecht. Und das sage ich als – mittlerweile sehr – alter Mensch. Denn ohne fehlt einem einiges; ob Lebenserfahrung, Geschichten, die man in Vorstellungsgesprächen erzählen oder Arbeitserfahrung, die man als abgehakt-und-nie-wieder verbuchen kann.

Wir Wunderknaben hatten jedenfalls letzte Woche eine Schülerpraktikantin in der Agentur, die bei uns alten Menschen wieder ein bisschen Wind reingebracht hat. Denn zu unser aller Erstaunen hatte die 17-jährige Isabell keinen Facebook Account. Whaaaaat … na gut … starten wir einfach mit ihren Eindrücken vom richtigen Leben:

Es ist so schwer, sich für einen Beruf zu entscheiden, da die Auswahl viel zu groß ist. Sich da für den richtigen Beruf oder Studiengang zu entscheiden, schien für mich aussichtslos. Meine Schule hat mich da aber sehr unterstützt, indem wir einige Workshops besucht haben oder die Möglichkeit hatten, zur vocatium Hannover zu gehen.

Bei der Wahl meines Oberstufenprofils habe ich mich sofort für Kunst, Deutsch und Biologie entschieden. Diese Fächer entsprechen meinen Interessen und so konnte ich meine Studiengangwahl einschränken. Mit diesen Interessen stimmt der Studiengang Marketing weitestgehend überein. Bei der Berufsmesse habe ich mich sehr intensiv mit Marketing beschäftigt und mich mit Leuten unterhalten, die dieses studiert haben oder noch dabei sind. Denn für mich hörte sich das alles gut an, aber ich wollte in den Beruf reinschauen, um zu wissen, was dort wirklich alles gemacht wird. So kam ich zu meinem Praktikum bei den Wunderknaben.

Es hat mir super gefallen und es war genauso, wie ich es mir vorgestellt habe. Ich hab viele interessante Dinge gelernt und Erfahrungen gesammelt. Ich habe einen Einblick in Dinge bekommen, die ich im Alltag auf den Social Media Kanälen nie aktiv wahrgenommen habe, da sie für mich einfach selbstverständlich waren. Insgesamt hat sich das Praktikum für mich gelohnt, da ich nun eine Bestätigung habe, dass ich meinen Studiengang in diese Richtung wählen werde.

 

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