9 Feb 2012

Eine Woche Wunderknabe

Beitrag von: Philipp Waindok

Seit einer Woche bin ich jetzt schon ein Wunderknabe. Und dabei habe ich einiges gelernt: Zum Beispiel, dass ein Motorrad über 245 km/h fahren kann. Stefan Bradl stellte diesen Rekord 2011 auf. Oder dass das Blatt, mit dem Pius Heinz das Main Event der World Series of Poker gewann, von Insidern Anna Kurnikova genannt wird.

Warum ich mich bei meinem Praktikum in einer Werbeagentur mit so etwas beschäftige? Nun, die Antwort ist ganz einfach: Für die Webseite Wunderknaben-des-Sports durfte ich mir einige Quizfragen ausdenken und ausformulieren (Schaut sie Euch hier doch mal an). Diese anspruchsvolle Aufgabe in meine jungen Hände zu geben, war eine große Freude für mich.

Aber natürlich lerne ich hier nicht nur die Großtaten vieler deutscher Sportler kennen, sondern auch alles rund um Werbung, Internet und Social Media. Dabei habe ich beispielsweise erfahren, dass man sich mit Facebook auch beruflich auseinandersetzen kann. Ihr fragt Euch jetzt vielleicht: „Wie funktioniert das denn?“ Und genau die gleiche Frage habe ich mir anfangs auch gestellt. Aber Ihr müsst Euch nur die verschiedenen Cases auf dieser Website anschauen. Ich selbst kannte Facebook bisher auch nur privat und ich wusste nicht, dass in Social Media so viel Arbeit steckt. Es ist eine schwere, anstrengende, aber auch sehr kreative Tätigkeit.

Natürlich gibt es auch Phasen, in denen ich nicht so viel zu tun habe. Dann sind die Wunderknaben meist damit beschäftigt, Ideen zu entwickeln, Kampagnen auszuarbeiten oder knappe Abgabefristen einzuhalten. Das macht mir aber gar nichts, denn ich kann mich immer mit irgendeinem Thema beschäftigen, solange meine Kollegen alle Hände voll zu tun haben.

Ich durfte sogar schon Webseiten analysieren und die Daten in ein Diagramm eintragen. Ich könnte mir vorstellen, so eine ähnliche Aufgabe in Zukunft noch mal zu bewerkstelligen. Toll finde ich auch, dass alle meine Mitarbeiter total nett zu mir sind. Sie kümmern sich um mich wenn ich Fragen habe oder Hilfe benötige.

Ihr seht also, als Praktikant bei den Wunderknaben muss man nicht Kaffee kochen oder mit Zizou, dem großen Agenturhund, Gassi gehen. Vielmehr bekommt man einen spannenden Einblick in die Welt der Kommunikation. Und wenn ich doch mal mit Zizou einen Spaziergang machen muss, wäre das sicher auch nicht das Schlechteste.

Euer Philipp Waindok (15 Jahre, Schülerpraktikant)

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